24/48/72 Stunden in München

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Julia Wittmann

09. August 2018

Schloss Neuschwanstein
© Julia Wittmann
Tipps für euren Besuch in München.

Hard Facts

Na, hat sich Besuch angekündigt und ihr schiebt ein bisschen Panik, was ihr die nächsten 24, 48 oder gar 72 Stunden nun mit Eltern / Studienfreund*innen / Oma / Patenkind / Schwiegereltern unternehmen sollt? Kennen wir. Aber don't panic -- ihr habt ja uns. Je nach dem wie lange es sich die Liebsten auf eurer Couch bequem machen, haben wir unsere München-Tour in 24, 48 und 72 Stunden eingeteilt.


Erster Tag in München

Der erste Tag in München wird am besten klassisch am Marienplatz gestartet. Auch wenn die Münchner diesen Ort selbst meiden ist das Rathaus nicht umsonst ein Wahrzeichen Münchens. Der Touristen Hotspot schlechthin sollte jedoch so früh wie möglich abgehakt werden. Am besten wird bereits vor dem Frühstück ein Blick darauf geworfen, um vor den üblichen Menschenmassen dort zu sein. Danach kann sich umgesehen werden. In unmittelbarer Nähe des Marienplatzes gibt es einiges zu entdecken, was die Besucherherzen höher schlagen lässt. Der Viktualienmarkt ist direkt um die Ecke und bietet eine große Auswahl an verschiedenen Ständen, die leckere, regionale Waren anbieten. Ob Kaffee, Käse oder Kuchen, hier wird jeder fündig. Falls ihr trotzdem nichts auf dem Viktualienmarkt gefrühstückt habt, könnt ihr euch anschließend im Cafe Fräulein stärken. Je nachdem wie sportlich ihr seid, sollte danach der Aufstieg des Alten Peters auf euer Liste stehen, von wo aus ihr einen super Überblick über die Altstadt bekommt.

© Julia Wittmann

Vom Marienplatz aus geht es weiter Richtung Odeonsplatz, vorbei an der Staatsoper und der Residenz, in Richtung des Englischen Gartens. Durch den Hofgarten gelangt ihr zur Eisbachwelle, welche sich direkt neben dem Haus der Kunst befindet – auch immer einen Besuch wert. Fräulein Grüneis versorgt euch mit kühlen Getränken, während ihr den Surfern zuschauen könnt. Falls ihr mutig genug seid, euch selbst in die eisigen Tiefen zu stürzen, dann ist hier übrigens auch euer Startpunkt für das perfekte Schwimmabenteuer im Eisbach. Weiter geht der Spaziergang durch den Englischen Garten, vorbei am Monopteros, in Richtung des Chinesischen Turms, wo ein typischer bayerischer Biergarten auf euch wartet, perfekt zum Mittagessen.

Rund um die Uni

Nach der Stärkung geht es ein kurzes Stück zurück durch den Englischen Garten, den ihr an der Universität verlassen könnt. Neben der beeindruckenden Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität ist direkt an der Leopoldstraße auch das Siegestor, die Ludwigskirche und die bayrische Staatsbibliothek zu sehen. Von dort aus bietet sich es sich an Schwabing zu erkunden. Entlang der Schellingstraße befinden sich einige Boutiquen, Antiquitätenläden, Cafés und Restaurants. Den Abend lässt es sich am besten mit einem kühlen Drink in der Hand und leckerem Essen auf dem Teller ausklingen. Diese Kombi findet ihr zum Beispiel bei Ciao Ragazzi.


Zweiter Tag in München

Startet euren zweiten Tag in München mit einer Portion Alpenblick. Das Cafe Vorhölzer im 5. Stock der Technischen Universität bietet neben leckerem Frühstück und kleinen Hauptspeisen auch einen wunderschönen Blick über München, der bei gutem Wetter bis zu den Alpen reicht. Nachdem ihr euch einen Überblick über das angrenzende Museumsviertel gemacht habt, könnt ihr es vom Boden aus erkunden. In der Alte Pinakothek, der Neue Pinakothek, der Pinakothek der Moderne und dem Museum Brandhorst ist von Alten Meistern bis zur zeitgenössischer Kunst alles vertreten. Falls ihr keine Lust auf einen Museumsbesuch habt ist ein Spaziergang durch das Viertel trotzdem zu empfehlen -- auch um nur das Futuro zu sehen! Wer sich nach dem kulturellen Programm belohnen möchte, kann im Ballabeni leckeres, selbstgemachtes Eis essen.

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Von dort aus nehmt ihr die Tram 27/28 in Richtung Sendlinger Tor um das Glockenbachviertel zu erkunden. Angekommen am Sendlinger Tor könnt ihr die Müllerstraße entlanglaufen, an der zahlreiche Cafés und Restaurants zum Pausieren einladen. Gleich um die Ecke wartet der Gärtnerplatz, wo ihr spätestens im Cotidiano eine Kleinigkeit zu Mittag essen und bei gutem Wetter die Sonne genießen könnt. Mit vollem Bauch geht es dann weiter zur Reichenbachbrücke, von der aus man einen super Blick über die Isar hat. Wasser ist an heißen Sommertagen vor allem von nahem schön (kühl), weswegen wir einen Abstecher zum Ufer mit anschließendem Füße reinhängen empfehlen.

Giesing und Haidhausen erkunden

Nach der kurzen Abkühlung geht es weiter auf dieser Seite der Isar um Haidhausen zu erkunden. Am Gasteig vorbei gelangt ihr zum Wiener Platz, der zum verweilen einlädt. Typisch für Haidhausen sind die vielen kleinen, historischen Häuschen, die dort bis heute zu finden sind. Anschließend könnt ihr durchs Viertel schlendern und die Gegend erkunden. Achtet dabei auf die Straßennamen. Wenn sie sehr französisch klingen, dann befindet ihr euch bereits im Franzosenviertel. Dort findet ihr das Cafe im Hinterhof, das sich perfekt für eine Kuchenpause eignet. Über den Weißenburger Platz geht es zurück zum Rosenheimer Platz, von wo aus ihr mit der Tram 20 nach Giesing fahren könnt. Dort lasst ihr im Attentat Griechischer Salat dann in Ruhe den Abend ausklingen.


Dritter Tag in München

Neben dem Viktualienmarkt gibt es noch mehr Märkte in München, die ihr ausprobieren solltet - wie  zum Beispiel den Elisabethmarkt, wo ihr euren dritten Tag starten könnt. Von hier aus nehmt ihr die Tram 12 zum Leonrodplatz, steigt in die Tram 20 um, um noch zwei Stationen bis zum Olympiapark West zu fahren und spaziert von hier aus zum Olympiagelände. Das BMW Museum, der Olympiaturm, das Olympiastadion – hier gibt es einiges zu sehen. Wenn ihr München noch nicht genug von Oben gesehen habt, habt ihr auch noch einmal die Chance die Stadt vom Olympiaturm aus zu überblicken. Für das Mittagessen solltet ihr dann lieber weiterziehen, denn das Angebot hier ist eher touristisch.

© Julia Wittmann

Mit der Tram kommt ihr zum Rotkreuzplatz, wo ihr einen Zwischenstopp in einem Restaurant machen könnt, zum Beispiel im Volkart. Nach der Stärkung könnt ihr mit der Tram 17 in Richtung Amalienburg in kurzer Zeit zum Schloss Nymphenburg gelangen. Schwäne, Brunnen und Gartenschlösschen – Nymphenburg ist immer einen Besuch wert. Leckeren Kuchen und Johannisbeerschorlen gibt es im Palmenhaus, direkt am Anfang der Parkanlage. Das Schloss mit seinem riesigen Park, grenzt außerdem an den Botanischen Garten an, der immer zu einem Spaziergang einlädt und vor allem Elternherzen höher schlagen lässt.

Zurück zum Hauptbahnhof

Die Tram 17 bringt euch wieder zurück zum Hauptbahnhof. Hier könnt ihr noch einen letzten kühlen Drink in der Cucurucu Bar bestellen. Falls ihr noch auf euren Zug warten müsst und keine Lust auf Butterbrezen vom Hauptbahnhof habt, dann solltet ihr unbedingt die israelischen Spezialitäten im Neni probieren, bevor der Besuch von hier aus wieder nach Hause fährt

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