Draußen unterwegs mit Almdudler: Wanderung auf den Zwiesel

Annika-Wagner-2.JPG

Annika Wagner

02. Juli 2021

Zwiesel.jpg
© Annika Wagner
Packt die beste Alpenkräuterlimonade aka Almdudler ein und macht euch auf den Weg in die Chiemgauer Alpen. Die Wanderung auf den Zwiesel verspricht eine Auszeit mit ganz viel Bergglück und manchmal auch die Aussicht auf Mulis.

Hard Facts

Chiemgauer Alpen
Anzeige

Eine Bergtour auf den Zwiesel in den Chiemgauer Alpen lohnt sich vor allem in den Sommermonaten, denn der Weg nach oben ist dank Laubwald lange Zeit sehr schattig. Wenn sich in euren Rucksäcken dann auch noch ein paar Flaschen erfrischender Almdudler verstecken, kann nichts mehr schiefgehen. Bei dieser Tour sind insgesamt 950 Höhenmeter zu bewältigen.


© Annika Wagner

Etappe 1: Vom Jochbergparkplatz auf die Zwieselalm

Los geht euer Marsch am Jochbergparkplatz, wo ihr euer Auto gebührenfrei abstellen könnt. Dann Rucksack schultern, ein paar Mal stretchen und los geht der Marsch. Folgt der Forststraße bei der Schranke bergauf immer in Richtung der Schilder “Zwieselalm” bzw. “Zwiesel”. Der Weg verläuft zunächst flach bergauf, später nach einer Forstraßenquerung wird es etwas steiler bis ihr nach links auf den “Mulisteig” abbiegt. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr unterwegs tatsächlich ein paar Mulis (Maultiere) sehen. Die ersten spürbaren Höhenmeter führen euch durch einen Laubwald, der euch vor Hitze schützt und ab und an schöne Aussichten und Bänke zum Rasten bereithält.

© Annika Wagner

Nach einer guten Stunde lichtet sich der Wald und ihr könnt die Zwieselalm, auch Kaiser-Wilhelms-Haus genannt, erspähen. Dort angekommen könnt ihr zu Speis und Trank einkehren (die Alm ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet). Oder aber ihr gönnt euch nur kurz eine Runde Almdudler aus dem Rucksack und macht euch gleich weiter auf den Weg zum Gipfel. Auf dem Rückweg kommt ihr nämlich nochmal an der Alm vorbei.

Etappe 2: Von der Zwieselalm auf den Gipfel

Rund 400 Höhenmeter von den insgesamt 950 Höhenmetern liegen bis zum Gipfel nun noch vor euch. Das ergibt umgerechnet nochmal ca. eine Stunde Wegzeit bergauf. Der Steig wird jetzt schmäler und zunehmend steiler, macht also ruhig etwas langsamer.

© Annika Wagner

Auf den letzten Metern erreicht ihr freies Gelände und der Gipfel des Zenokopfes erscheint zu eurer Rechten. Ihr biegt aber nach links ab, um den Gipfel des Zwiesel zu erreichen. Keine Sorge, die beiden Gipfel sind nicht weiter als zehn Minuten voneinander entfernt, ihr habt es also fast geschafft. Wenn ihr euer Ziel erreicht habt, klopft euch auf die Schulter und lasst euch euer Almdudler mit Blick auf die umliegenden Chiemgauer Berggipfel schmecken. Der Abstieg erfolgt über den Anstieg – bis nach ganz unten braucht ihr ca. 1 Stunde und 45 Minuten.

© Max Schader

Anfahrt & Co: Das müsst ihr wissen

Anfahrt: Mit dem Auto fahrt ihr über die A8 in Richtung Salzburg und nehmt die Ausfahrt Siegsdorf. Über Inzelzell geht es weiter nach Weißbach, dort biegt ihr links Richtung “Ortsteil Jochberg” ab und folgt der Straße bis zum großen Wanderparkplatz am Ende.

Schwierigkeit: Beim Zwiesel handelt es sich trotz der fast 1000 Höhenmeter um eine leichte Bergtour. Etwas Trittsicherheit ist nur auf dem Steig zwischen Alm und Gipfel erforderlich.

Dauer der Tour: Aufstieg ca. 2:30 Stunden, Abstieg ca. 1:45 Stunden


Wenn ihr generell gerne in der Bergwelt unterwegs seid, schaut doch mal bei der Almdudler Wanderlust vorbei.

Weitersagen:

Diese Artikel könnten dich auch interessieren

NEU: MunichMag Weekly Eine Mail. Inspiration für sieben Tage.