King Gizzard and the Lizard Wizard

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Ist King Gizzard and the Lizard Wizard eine Band aus den 70er, 80er, 90er oder 2000er? Wenn man ihre Alben anhört, ist man sich nicht ganz sicher wo das Sextett aus Australien eigentlich einzuordnen ist. Eins ist sicher: die Band fühlt sich in vielen Genres wohl.

Hard Facts

Mittwoch, 10. August 2022
20:00 Uhr
Reitknechtstraße 6
80639 München
Barrierefrei

support: Grace Cummings 

präsentiert von PULS
Das Sextett aus Australien zählt zu den wandlungsfähigsten und produktivsten Bands der Popgeschichte. Ob Psychedelic, Pop, Acid-Rock, Jazz oder Soul – sie machen mit Konzeptalben das Alleskönnertum zur Kunst. So auch mit "Omnium Gatherum". Angefangen hat King Gizzard & The Lizard Wizard mal mit Garagen- und Psychedelic-Rock. Da klangen sie noch, als hätte eine Zeitmaschine sie aus den 1970er Jahren in die Gegenwart versetzt. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass diese Band in Wirklichkeit ein musikalisches Chamäleon ist. Sie hat schon ziemlich viele der Rock- und Popstilistiken des 20. und 21. Jahrhunderts ausprobiert – allerdings bisher immer nur ein Genre pro Album. Mit ihrem neuen Album hat sich das grundlegend geändert. 

Der Albumname ist Programm 
Eigentlich ist ja der Name schon Programm. "Omnium gatherum" heißt so viel wie "Mischmasch" oder "Sammelsurium" – man könnte auch Wundertüte dazu sagen. Das Konzept dieses Albums war wohl, von Anfang an keines zu haben. Eigentlich wollte die Band nach zwei Jahren Pandemiepause – nachdem die Musiker zwischendurch jeder für sich in ihren Heimstudios Aufnahmen gemacht und per Fileaustausch Musik fertiggestellt hatten – endlich wieder gemeinsam im Studio stehen und endlich einige bis dato unveröffentlichte Songs einspielen. Doch dann, so Frontmann Stu Mackenzie: "...wurde es die längste Studioaufnahme, die wir jemals gemacht haben. Es wird die Art und Weise verändern, wie wir Musik schreiben und aufnehmen. Ich denke, wir treten in unsere 'Jam- Periode' ein und das fühlt sich gut an."

Genrehopping für Menschen mit offenen Ohren 
Langeweile kommt nicht auf: Typisch für die Jam-Periode der Band ist wohl gleich das erste Stück des Albums: "The Dripping Tap" ist eine 18-minütige, weitgehend improvisierte wilde Jagd mit sich höher und höher schraubenden Gitarren – musikalisch eher simpel, aber insgesamt doch ein riesengroßer Spaß. Im weiteren Verlauf werden die Songs dann durchaus komplexer – die Band hat ihr neues Album so zusammengestellt, das Lärm und Wohlklang, Popsongs und komplexe Prog-Rock-Arrangements sich geschickt abwechseln, damit während der immerhin 80-minütigen Spielzeit keine Sekunde Langeweile auf aufkommt. "Omnium Gatherum" ist Genrehopping für Menschen mit offenen Ohren – eine Songfolge, die immer wieder mit überraschenden Wendungen aufwartet. Sogar gerappt wird zwischendurch – und es gibt auch ein paar Heavy-Metal-Riffs

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