Vietnamesisch, vielfältig und vegan: SOY

Anouschka-Hoffmann.jpeg

Anouschka Hoffmann

10. März 2021

SOY-munchen.jpg
Tofu war bisher her nicht so euer Ding? Dann lasst euch mit Gerichten im SOY vom Gegenteil überzeugen.

Hard Facts

Seit dem Sommer 2019 gibt es das SOY in der Maxvorstadt. Es landete innerhalb kürzester Zeit auf unserer Lieblingsliste der vietnamesischen Restaurants in München.


„Ich übe mich darin, keine fühlenden Wesen zu schädigen oder zu töten“, sagte einst schon Buddha. Das SOY bietet mit seinen rein pflanzlichen Gerichten bewusst eine Alternative zu vielen herkömmlichen vietnamesischen Restaurants, in denen Fleischgerichte nicht weg zu denken sind.

Da die traditionelle vietnamesische Küche durch Saucen aus fermentiertem Fisch gekennzeichnet ist, kommen Gerichte für Vegetarier:innen und Veganer:innen oft nicht in Frage. Darüber muss man sich beim SOY ausnahmsweise keine Sorgen machen und kann ohne Bedenken alles genießen.

Zudem hat das SOY es sich zur Aufgabe gemacht "Tofu-Skeptiker" für sich zu gewinnen:

Soy bedeutet Soja und wird überwiegend zur Produktion von Tofu verwendet. Immer mehr Menschen sind mittlerweile auf den Geschmack dieser wunderbar vielseitigen Fleischalternative gekommen und für diejenigen, die bisher schlechte Erfahrungen mit Tofu gemacht haben, möchten wir gern vom Gegenteil überzeugen.

Besonderheiten: Vegane Tapas und Reistafeln

Ein besonderes Schmankerl auf der Speisekarte vom SOY sind die asiatischen Tapas. Freut euch auf Banh Bao, Tofu Saté, verschiedene Salate und andere Gemüse-Variationen sowie die klassischen Frühlings- und Sommerrollen oder Dumplings. Preislich bewegen sich die Tapas zwischen 5 und 8 Euro.

Bei den Hauptspeisen könnt ihr hauptsächlich zwischen allerlei Nudel- und Reisgerichten wählen. Was bei allen überzeugt: Die frischen Zutaten und die Auswahl an Kräutern.

Die sogenannten "Reistafeln" sind Menüs, die eine Selektion aus Tapas, Suppe und Hauptgericht(en) bieten. Diese gibt es jeweils für zwei Personen zu einem Preis von 44,90 Euro.

Auch bei den Nachspeisen oder einem vietnamesischen Kaffee – hier mit Sojamilch – vermisst man keine Alternative mit tierischen Zutaten.

Zu guter Letzt, könnt ihr euch – in nach Corona Zeiten – am wirklich schönen Interieur im SOY erfreuen. Bis Besuche wieder erlaubt sind könnt ihr Essen zum Mitnehmen bestellen oder euch direkt nach Hause liefern lassen. Werft dringend mal einen Blick auf die Mittagsgerichte. Und stoßt mit einem Saigon oder Tiger Bier an, das schmeckt nämlich immer.

Weitersagen:

Diese Artikel könnten dich auch interessieren

NEU: MunichMag Weekly Eine Mail. Inspiration für sieben Tage.